»Eine Reise nach Auschwitz/Birkenau, Polen«

Ein 6-tägiger Workshop

                      vom 23. Juni  bis 29. Juni 2017

 

eine Kooperation von:

Healing the Wounds of History & Aktion Dialog

Workshop-Leitung:
Psychotherapeut und Dramatherapeut*in
Armand Volkas & Anke Schäfer

IWeitere NFORMATION und ANMELDUNG hier

Teilnahmegebühr

(inkl. Unterkunft, Mahlzeiten, Führungen und Workshop):
$1,500 / $1.200

(Begrenzte Anzahl ermässigter, geförderter Teilnahmetickets vorhanden)


Für wen?

Die zweite, dritte und vierte Generation der Kriegstraumatisierten, von Opfern wie von Tätern, die Nachfahren von Holocaust Überlebenden, von Nazis, Widerstandskämpfern und Widerstandskämpferinnen, von Soldaten und von Flüchtlingen, von Roma und von Sinti, von Homosexuellen - aus Deutschland, Niederlanden, Polen, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Litauen, Rumänien, Tschechien, Slowakei, Serbien, Bosnien, Kroatien, Ukraine: alle die an ihrem mit Holocaust, Nazi-Zeit und zweiten Weltkrieg verbundenen Erbe schwer tragen und eine transformative Erfahrung in der Begegnung suchen, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!


Warum dieser Workshop in Auschwitz?

Unsere »Reise« nach Auschwitz is eine Sinn-Suche. Es ist eine Reise über Gedächtnis und Erinnern.  Es geht darum, die eigene persönliche Geschichte miteinander zu teilen, wahrzunehmen, wie Trauma von einer in die nächste Generation durchgegeben wird. Es geht darum, komplexen Gefühlen Raum zu geben, die auftauchen, wenn wir uns den Spuren der Geschichte in einer zutiefst persönlichen Weise stellen. Es geht darum, die Spuren der Geschichte in unsere eigene Herkunft und Identität integrieren zu können. Es geht darum, das gemeinsam zu erforschen, was geschieht, wenn das Individuelle und das Kollektive aufeinander trifft - wenn die Geschichte eines Menschen die Geschichte von allen wird. Es geht auch um Trauer und Trauern. Über Erinnern und Ehren der Toten. Über Erkennen und Anerkennen, dass wir alle die potentielle Täterschaft in uns tragen. Es geht darum, Brücken zwischen Kulturen und Verschiedenheit zu bauen. Es geht auch um die Frage kultureller und nationaler Identität, um Selbstwert und Identität, denn wir alle tragen in uns das Bedürfnis nach einem positiven Gefühl hinsichtlich unserer Herkunft.

Die Begegnung mit Auschwitz holt kollektive, geschichtliche Erinnerung hervor und stimuliert existentielle und spirituelle Fragen bezüglich unserer eigenen Natur als menschliche Wesen. Auschwitz ist zum Symbol für das Böse geworden und unsere potentielle Fähigkeit zur unmenschlichen Grausamkeit.

In diesem Workshop werden wir zusammen die Reise und Suche antreten nach persönlicher Verwandlung und Heilung des kollektiven, historischen und transgenerationalen Traumas. Wir kommen nach Auschwitz, um Hoffnung und Sinn zu finden, die beschädigte Verbindung zu unseren Vorfahren zu heilen, uns mit unserem geschichtliches Erbe auseinanderzusetzen und dabei Aussicht für eine gemeinsame Zukunft zu schaffen.


Was machen wir in Auschwitz?

Wir werden die Lager besuchen, in therapeutischen und künstlerischen Prozessen unsere persönlichen Geschichten austauschen, innehalten und  meditieren, im gemeinsamen Dialog Bilder für unser belastendes Erbe finden und Rituale zur Transformation. Wir werden das Tabu brechen und - als Erben von Tätern wie von Opfern - miteinander sprechen. Wir werden uns damit konfrontieren, dass wir alle das Potenzial zum Täter wie zum Opfer in uns tragen, und dabei Bündnisse schliessen, die unsere miteinander geteilten Erfahrungen und unser Mitgefühl füreinander spiegeln werden.


Wir werden…. 

  1. Das Auschwitz I Museum besuchen.

  2. Die Ausdehnungen von Birkenau gewahr werden und darüber sprechen, was an diesem Ort geschah. Wir werden bei den Gaskammern, Krematorien und Zuggleisen, die nach Birkenau führen, gemeinsam in Schweigen und Gedenken verweilen. Sit in reflection at the gas chambers, crematoria and the train tracks leading to Birkenau.

  3. Uns Zeit geben für aufkommenden Gefühle von Trauer und Schmerz, für Selbst-Fürsorge wie für Fürsorge durch die Gruppe.

  4. Künstlerische und kreative Ausdrucksformen nutzen, um Gefühlen Ausdruck zu verleihen, für die es keine Worte gibt.  

  5. Methoden der Drama- und Theatertherapie, des Psychodramas und des Playback Theaters nutzen, um unsere therapeutischen Ziele zu setzen und uns mit den »Geistern« unserer Vorfahren zu verbinden, die uns verfolgen oder uns Kraft geben.

  6. In Gemeinschaft und Dialog mit den anderen sein, die ebenfalls für Versöhnung und Transformation gekommen sind.


Armand Volkas und Anke Schäfer werden die Teilnehmer*innen achtsam zu einer Erforschung  der folgende Fragen begleiten:

  1. Wie können wir emotionell und spirituell das Erbe von (Mit-)Täterschaft und Opferschaft in uns integrieren?

  2. Wie können wir vorbeugen, dass Wut, Schuld, Scham und Trauma der vorherigen Generationen uns und die Nachfolgegenerationen immer weiter verfolgen?

  3. Wie können wir unsere historischen Wunden in konstruktive Aktion verwandeln, zu kreativen und sozialen Handlungen über Grenzen hinweg inspirieren, um eine eine friedvolle und vielfältige  Gesellschaft zu fördern


Künstlerische Ausdrucksformen können dabei helfen, eine Brücke zu zwischen persönlicher und kollektiver Erfahrung zu bauen, komplexe und verwirrende Gefühle zu meistern, tiefe, seelische Wunden zu heilen und die Geister der Geschichte zur Ruhe zu bringen.

Keine vorherige Theater- oder Kunst-Erfahrung ist notwendig.

,Schüchterne‘ Personen sind willkommen!


Wo:
Center für Dialog in Auschwitz
http://www.cdim.pl/en/

Nächstgelegner internationaler Flughafen: Krakau-Balice

Wann:
Freitay, 23. Juni bis Donnerstag, 29. Juni 2017

Kosten:

Anmeldefrist bis zum 30. März 2017

- nur noch acht Plätze vorhanden ! -

Normaltarif: $1.500 *

Student Discount: $ 1.200 *

* inkl. Unterkunft, Mahlzeiten, Führungen, Workshop!


Für Bezahlung durch Überweisung innerhalb der EU (oder in Euros) kontaktieren Sie bitte Anke Schäfer:
info@theatertherapeutin.de

Fortbildungsbescheinigungen können ausgestellt werden.

CEUs können gegen eine Gebühr an entsprechend qualifizierte Personen ausgestellt werden; siehe bitte website von Healing the Wounds of History

Skype oder Telefon-Gespräch ist für eine Teilnahme verpflichtend

Für mehr Information kontaktieren Sie bitte:

Anke Schäfer, M.A.
Email: info@theatertherapeutin.de
Phone: +49 (0)1741710024


Armand Volkas, MFT, RDT/BCT
Email: armandvolkas@gmail.com
Phone: +1 (510) 220-5186


Workshop-Leitung
Psychotherapeut und Dramatherapeut Armand Volkas und die Drama- und Theatertherapeutin Anke Schäfer geben seit 2014 regelmässig Workshops für Nachfahren von Holocaust Überlebenden und für deutsche Kriegskinder und Kriegsenkel.

Armand Volkas, MFT, RDT/BCT, Psychotherapeut, Dramatherapeut und Theater-Direktor

Armand ist klinischer Direktor des Living Arts Counseling Center,  Psychotherapeut (MFT) und Dramatherapeut in privater Praxis sowie Lehrbeauftragter am CIIS - California Institute of Integral Studies in San Francisco. Er ist Direktor von dem Healing the Wounds of History-Programm und von The Living Arts Playback Theatre Ensemble. Armand entwickelte innovative Konzepte, bei denen Theater und andere künstlerische Ausdruckformen für sozialen Wandel,  für die Transformation interkultureller Konflikte und für das Heilenvon transgenerationalem Trauma eingesetzt wird.

Armand Volkas erhielt verschiedene Preise für seine friedensstiftend Arbeit, bei der er verschiedene Konfliktgruppen zusammen brachte: Nachfahren von jüdischen Holocaust-Überlebenden und vom Dritten Reich; Türken und Armenier, Türken und Kurden; Palästinenser und Israelis, Japaner und Chinesen; Japaner und Koreaner; Tamilen und Singhalesen;, Afro-Amerikaner und Europäische Amerikaner; serbische Kosovaren und Albaner; sowie die Parteien, die in dem Bürgerkrieg im Libanon involviert waren.

Kontakt:
Email:  armandvolkas@livingartscenter.org
Phone: (510) 595-5500, Ext 11

Anke Schäfer, M.A., Registrierte Drama- und Theatertherapeutin (DGfT);  Heilpraktikerin Psychotherapie; Künstlerische Supervisorin (reg. ITT - Institut für Theatertherapie); Künstlerin.

Anke ist die Leiterin von »Aktion Dialog«, Dramatherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie in privater Praxis. Sie ist Lehrbeauftragte für Intermediale Therapie und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Künstlerisch-Wissenschaftliche Therapien an der Alanus Hochschule in Alfter,  Deutschland.  Anke hat verschieden innovative Methoden entwickelt, um Film in Therapie und Sozialkunst anzuwenden. Sie realisierte filmbasierte Theatertherapie-Projekte im Jugendgefängnis und in Schulen. In den letzten 25 Jahren wurden ihre künstlerischen Arbeiten und Filme weltweit präsentiert. Über viele Jahre war Anke Lehrbeauftragte an der Kunstakademie in Maastricht, Niederlande. Seit 2014 arbeitet Anke Schäfer zusammen mit Armand Volkas innerhalb seines Programms “Healing the Wounds of History”.

Contact:
Email:
info@theatertherapeutin.de
Phone: +49 (0)1741710024


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